Lustige Geschichten


Freunde und wie man sie behandelt
November 7, 2008, 7:40 pm
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Als erstens bevor wir anfangen, versuchen wir mal zu begreifen, was Freunde eigentlich sind und was sie uns bedeuten:

Neue Freundschaften:

Uhhhaaarr.. da kommt mir schon die Magensäure aus dem Hintern, also schafft euch bloß keine neuen Freund an, die alten sind schon widerlich. Wenn es unbedingt nicht zu verhindern ist, dann macht ihnen klar, das ihr selten Zeit habt und euer Leben lieber mit euren Haustieren verbringt. Zumindest seht ihr die Neuen dann nicht so oft … hoffentlich.

Geld verleihen:

Ha! Dann könnt ihr eure schwergesparte Kohle gleich nach Afrika schicken. Glaubt ihr im Ernst, ihr seht euer Geld jemals wieder? Freunde haben die Eigenschaft solange Freunde zu bleiben, bis man ihnen Geld borgt. Plötzlich rufen sie nicht mehr an und wenn ihr sie anruft hängt ein Anrufbeantworter dran. Und wenn ihr sie dann endlich doch mal erwischt, dann wirken sie sehr unfreundlich, denn ihr schlechtes Gewissen sagt ihnen, dass ihr endlich euer Geld wiederhaben wollt. Meistens endet alles mit Geschrei und Zank und später vor Gericht. Spart euch also das. Wenn die Bande Geld braucht, dann sollen sie sich Geld von der Bank leihen und wenn sie es da nicht kriegen dann können sie ja immer noch auf die Strasse betteln gehen, wies die anderen Nieten machen, die das Leben verprasst haben! Wenn ihr dagegen Geld braucht, dann zeigt ihnen wie wertvollste für euch sind. Je nachdem wie hoch die Summe ist die ihr braucht, bringt ihnen ab und zu kleine preiswerte Geschenke mit, irgendwas vom Trödel oder aus´m Keller, etwas wird euch da schon einfallen. Nur teuer darf´s halt nicht sein, ihr braucht ja schließlich Geld. Macht der Dame des Hauses großspurige Komplimente wie gut sie kochen und nähen kann (obwohl diese dusselige Kuh nicht mal einen Knopf ans Hemd ran kriegt). Dem Herrn des Hauses versorgt ordentlich mit Männergesprächen, denn seit dem dieser arme Vollidiot verheiratet ist, hat er sowieso zu Hause nichts mehr zu sagen. Zeigt ihm, dass ihr ihn versteht, aber bedauert ihn nicht zuviel, das könnte ihn kränken. Geht mit ihm öfters ein Bier trinken (natürlich auf seine Kosten und mit dem schon kleinen Hinweis, dass ihr im Moment nicht gut bei Kasse seid). Schleimt euch bei diesem Arsch so richtig ein. Wenn ihr das gut macht, frisst euch dieser Penner bald aus der Hand, und ihr könnt alles von seinem Konto kriegen was er zu entbehren hat.

Essen gehen:

Klar warum nicht. Geht mit euren Freunden gut essen. Nur, denkt daran, dass ihr sie bezahlen lasst. Haltet euch mit Einladungen eurerseits stark zurück. Diese Leute könnten sonst glauben, dass ihr gut bei Kasse seit und dann könnten sie auf die dumme Idee kommen, dass ihr sie ja auch mal einladen könntet. Wenn´s soweit ist, dann schickt diese Leute ins Nirwana. Die sind für euch wertlos geworden und wahrscheinlich ist von denen dann nichts vernünftiges mehr zu erwarten. (siehe: GELD LEIHEN)

Freundschaftliche Besuche

Freundschaftliche Besuche müssen sein um eine überflüssige Freundschaft gelegentlich genauso zu pflegen, wie man sein Auto wäscht. Aber nur Freunde besuchen, kommt nicht auf die Idee sie zu euch kommen zu lassen. Die versauen euch nur die Wohnung. Wenn sie dann noch rauchen, könnt ihr euren Teppich bald wegschmeißen, wegen der vielen Brandlöcher. Denkt auch an den Abwasch den ihr habt, und kochen müsst ihr für diese Vielfrasse auch noch. Macht es so wie ich: Leider kann man es nicht immer verhindern, das sich Besuch ankündigt. Die Rasselbande steht einfach vor der Tür und hat Hunger. In diesem Fall rufe ich dann irgendeinen Pizzaservice der nicht so teuer ist, oder ich schmeiß ne Runde Popcorn in die Mikrowelle. Die dann noch richtig salzen und euer Besuch hat mehr Durst als Hunger. Und da ich zufällig noch nicht eingekauft und noch kein Geld vom Konto geholt habe, biete ich reichlich und gern Leitungswasser an. Mit ne´m bisschen Eis verziert sieht das ganze doch recht appetitlich aus. Besser ist es, sie besuchen zu gehen. Dann könnt ihr, wenn ihr Hunger habt, euer Lieblingsessen verlangen und deren Wohnung voll schmieren. Aber denkt daran, beim Essen nicht so zulangen, es könnte eurem verwöhnten Magen nicht gut bekommen und ihr sitzt den ganzen Abend mit Durchfall auf dem Klo!

Spiele mit Freunden:

Wenn sie euch zu einem Spieleabend eingeladen haben, dann achtet darauf die Freunde gewinnen zu lassen. Diese armseeligen Würstchen glauben dann, sie wären euch im Intellekt über. Das freut sie so sehr, dass sie euch dann immer wieder gerne einladen. Was euch wiederum viel Kostgeld spart, denn gefuttert wird dann bei denen.

Sorgen anhören

Manchmal kommt es vor, dass abends das Telefon klingelt und euch einer eurer Freunde sein Herz ausschütten will. Wahrscheinlich hat er oder sie mal wieder Probleme mit dem Partner oder ist mal wieder arbeitslos geworden. Und nun quasseln die euch voll, stundenlang, ohne Pause. Da kann man ja zum Alkoholiker werden. Für solche Situationen habe ich ein entsprechendes Tonbandgerät vorbereitet, das periodisch immer wieder folgendes von sich gibt: „Ja“, „Nein“, „Ach was“, „So was“, „Ist es denn möglich?“, „Nein wirklich?“, „Das tut mir aber leid!“, „Ist ja toll!“ und so weiter, und so weiter! Diese Dumpfbacken glauben doch wirklich, dass ihr immer noch in der Leitung hängt und ihrem Gelaber zuhört, dabei seid ihr in Wirklichkeit damit beschäftigt, eure frisch angemachte Braut zu lieben oder euren Hund zu bürsten. (was im Endeffekt auch sinnvoller ist)

Mit Freunden ins Kino gehen

Im Grunde eine gute Sache, wenn ihr euch einladen lasst und den Film bestimmen könnt. Sonst hängt ihr den ganzen Abend in einem langweiligen Film der euch anwidert und langweilt. Solltet ihr nun tatsächlich das Pech haben in einem langweiligen Film zu sitzen den eure Freunde ausgesucht haben, dann rächt euch für diesen kaputten Abend bei ihnen: Kauft Knabberzeug in Tüten das gut rascheln kann. Damit habt ihr dann die Möglichkeit eure kleine sadistische Ader zum Vorschein kommen zu lassen. Raschelt den ganzen Abend bei eure Freunde kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehen. Und wenn sie dann bitten, doch etwas leiser mit den Tüten zu rascheln, fangt an zu rülpsen, pupst herum (vorher ordentlich Bohnen und Zwiebeln essen) und wenn ihr dem Ganzen noch eine kleine Krönung geben wollt, dann erzählt ihnen während des Films was wohl gleich alles in der Handlung passieren könnte. Das nervt ungemein und kann sie bis zur Raserei treiben. Die werden euch so schnell nicht wieder ins Kino einladen. Und genau das ist ja auch das Ziel gewesen.

Die Frau des Freundes:

Nun kommt es auch mal vor, dass die Frau oder Freundin eures Kumpels wirklich toll aussieht und in euch der Wunsch aufsteigt diese tolle Frau zu vernaschen, mal zu richtig durchzuknallen. Ja und? Pfeift auf jede Art von Moral, nehmt euch die Tussi und besorgt es ihr richtig, natürlich wenn euer Kumpel nicht daheim ist. Und wenn ihr richtig gut drauf seid, dann macht es im Ehebett eures Freundes. Sollte sich daraus eine Beziehung entwickeln, dann sorgt dafür, dass dies nur von kurzer Dauer ist, sonst habt ihr das Pech, dass die Tussi eines Tages mit ihren Koffern und dem Spruch vor eurer Tür steht: „ICH HABE IHN VERLASSEN, NUN KÖNNEN WIR HEIRATEN!“ Und so dämlich werdet ihr ja doch nicht sein, oder doch? Nein, niemand ist so dämlich.

Gemeinsamer Urlaub:

So mancher Mensch schreckt ja vor nichts zurück. Da kommt dann einer von euren Freunden auf die Idee mit euch seinen Urlaub zu verbringen. Nun gut, wenn der die meisten Kosten trägt, soll es recht sein. Ansonsten rate ich davon ab, bringt nur Scherereien. Das geht doch schon mit den Zimmern los. Doppelzimmer sind ja preiswerter. Nun liegt ihr mit dem Kumpel im Doppelbett und hättet lieber ´ne schöne Braut um euch, an der ihr „nagen“ könntet. Statt dessen müsst ihr jede Nacht dem sein dummes Geschnarche ertragen. Dann pforzt der Typ auch noch so laut vor sich hin und wenn der vorher richtig Knoblauch gegessen hat, könnt ihr euch ausmachen was ihr die ganze Nacht ertragen müsst. Lasst es lieber sein und fahrt alleine in den Urlaub.

Die Kinder eurer Freunde:

Es soll ja tatsächlich vorkommen, dass man unter seinen nutzlosen Freunden einige kennt, die verheiratet sind und Kinder haben. Schrecklich. Nun seid ihr auch noch der liebe Onkel. Ein übler Gedanke. Doch wie geht man nun mit diesen Rotzgören um, wenn sie um einen herumschlawenzeln? Eigentlich sollte man dafür sorgen, dass die Bälger schnell das Weite suchen und finden. Gebt ihnen etwas Geld oder `nen Lutscher. Besser noch, einen Tritt in den Hintern, ist immer noch billiger. Und wenn euch die Eltern dafür die Freundschaft kündigen, dann ist das auch egal, seid ihr wenigstens diese Penner los. Freunde die Kinder haben sind sowieso nur stressig und wollen das ihr den Gören immer wieder was mitbringt und das kostet. Denkt daran, Eltern müssen die meiste Kohle für die Kinder ausgeben, d.h. sei haben kaum Geld das ihr für euch verbuchen könnt. Also sind diese Freund auf Dauer für euch sowieso nur hinderlich, und für die Brieftasche zu belastend. Vor allem, lasst euch nie darauf ein auf die Bälger aufzupassen, nur weil die vergnügungssüchtigen Erzeuger ins Kino oder Theater wollen. Was geht euch das denn an? Sollen die sich doch `ne Tagesmutter zulegen. Es denn, ihr lasst euch das gut bezahlen, aber das muss schon eine sehr gute Bezahlung sein. Damit ihr auch den ganzen Abend über Ruhe habt, stopft die Kinder sofort ins Bett, gebt ihnen Baldrian damit die Rotznasen sofort einschlafen, und dann fresst den Kühlschrank leer….(sofern das Essen genießbar ist).


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