Lustige Geschichten


Rotkäppchen und der böse Wolf
November 7, 2008, 7:09 pm
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Das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf ist wahrscheinlich allgemein bekannt, wobei vielen anscheinend nur die ursprünglich Fassung der Brüder Grimm in Erinnerung liegt. Deswegen hier die etwas weniger bekannten Varianten: Amtsdeutsch, Chemisch, EDV, Mathematisch, Bundeswehr, Programmierer.

Rotkäppchen auf Amtsdeutsch
Im Kinderfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsrechtlich Rotkäppchen genannt zu werden pflegte. Der Mutter besagter R. wurde seitens ihrer Mutter ein Schreiben zustellig gemacht, in welchem dieselbe Mitteilung ihrer Krankheit und Pflegebedürftigkeit machte, der Grossmutter eine Sendung von Nahrungs- und Genussmitteln zu Genesungszwecken zuzustellen. Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter über das Verbot betreffs Verlassens der Waldwege auf Kreisebene belehrt. Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift straffällig und begegnete beim Uebertreten des amtlichen Blumenpflückverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in gesetzeswidriger Amtsanmassung Einsicht in das zu Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und traf in Tötungsabsicht die Feststellung, dass die R. zu ihrer verschwägerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten Grossmutter eilend war. Da wolfseits Verknappung auf dem Ernährungssektor vorherrschend war, fasste er den Entschluss, bei der Grossmutter der R. unter Vorlage falscher Papiere vorsprachig zu werden. Weil dieselbe wegen Augenleidens krank geschrieben war, gelang dem in Fressvorbereitung befindlichen Untier die diesfallsige Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingung der Bettlägerigen einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte. Ferner täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Identität mit der Grossmutter vor, stellte ersterer nach und in der Folge durch Zweitverschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz unter Beweis. Der sich auf einem Dienstgang befindliche und im Forstwesen zuständige Waldbeamte B. vernahm Schnarchgeräusche und stellte deren Urheberschaft seitens des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein Tötungsgesuch ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuss bezuschusst wurde. Nach Beschaffung einer Pulverschiessvorrichtung zu Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflussnahme auf das Raubwesen einen Schuss ab. Dieses wurde in Fortführung der Raubtiervernichtungsaktion auf Kreisebene nach Empfangnahme des Geschosses ablebig. Die gespreitzte Beinhaltung des Totgutes weckte in dem Schussgeber die Vermutung, dass der Leichnahm Menschenmaterial beinhalte. Zwecks diesbezüglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines Messers den Kadaver zur Totvermarktung und stiess hierbei auf die noch lebhafte R. nebst beigehefteter Grossmutter. Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemächtigte sich beiden Personen ein gesteigertes, amtlich nicht zulässiges Lebensgefühl, dem sie durch groben Unfug, öffentliches Aergernis erregenden Lärm und Nichtbeachtung anderer Polizeiverordungen Ausdruck verliehen, was ihre Haftpflichtigmachung zur Folge hatte. Der Vorfall wurde von den kulturschaffenden Gebrüdern Grimm zu Protokoll genommen und starkbekinderten Familien in Märchenform zustellig gemacht. Wenn die Beteiligten nicht durch Hinschied abgegangen und in Fortfall gekommen sind, sind dieselben derzeitig noch lebhaft.

Rotkäppchen aus der Sicht eines Chemikers
Für das aus der Reaktion eines unbekannten Chemikers mit seinem weiblichen Reaktionspartner, der im folgenden kurz mit dem Trivialnamen Mutter bezeichnet wird, hervorgegangene Produkt, hat sich in der internationalen Nomenklatur der Name ‚Rotkäppchen‘ allmählich durchgesetzt, da das seinen Kopf bedeckende Kunstfasergewebe mit dem roten Phenazinfarbstoff Safranin gefärbt war. Aus einer Veröffentlichung in Carnevalistica Chimica Acta 11,11 entnahm die Mutter, daß der weibliche Reaktionspartner der Reaktion, bei der sie ihrerseits gebildet worden war – im folgenden mit Großmutter bezeichnet – einem Angriff von Stoffwechselprodukten von Bakterien ausgesetzt war. Die Großmutter reagierte exotherm, was an einer negativen Reaktionswärme zu erkennen war, die von ihrer Oberfläche an die sie umgebende Gasphase abgegeben wurde. Zur Erhöhung ihrer Aktivierungsenergie hatte sich die Großmutter auf einem sonst zu Reacrationszwecken des menschlichen Körpers dienenden Gestell ausgebreitet. Die Mutter entnahm ihrer Chemikaliensammlung einige Flaschen mit Reagenzien , die geeignet waren, die schädlichen bakteriellen Stoffwechselprodukte nebst ihren Präparatoren aus der Großmutterlauge auszufällen. Die Reagenzien verpackte sie bruchsicher in einem mit Holzwolle ausgekleidetem Traggestell und beauftragte Rotkäppchen, dieses zur Großmutter zu befördern, es ermahnend, nicht das durch silikatische Gesteinsstücke befestigte Wegesystem zu verlassen. Durch Anthocyaninfarbstoffe enthaltende Blütenblätter ließ es sich doch in die Cellulose-Lignin-Chlorophylll-Vorräte links und rechts der Wege locken. Dort begegnete es einem entlaufenen Versuchstier des physiologisch-chemischen Institutes namens Wolf. Dieses prüfte eingehend die Reagenzien und erkundigte sich nach ihrem Verwendungszweck. Der Wolf, der nach einer Substanz suchte, um in seiner Verdauungsapparatur einen neuen Ansatz fahren zu können, kam auf den Gedanken, dazu Großmutterfleisch als geeignetes Substrat zu verwenden. Er legte rasch den Weg zur Großmutter zurück. Da das Tier annahm, daß Großmutterfleisch leicht oxydierbar sei, legte es auf schnelles Arbeiten wert und verwendete nicht wie bei früheren Reaktionsansätzen die von ihm entwickelte Fleischzerkleinerungsapparatur, die nach ihrem Erfinder auch Fleischwolf genannt wird, sondern zwängte die Großmutter in einem Stück in seinen Weithalskolben. Da sich der angreifenden Säure jetzt nur eine geringe Oberfläche bot, war die Reaktionsgeschwindigkeit natuerlich sehr niedrig, und der Wolf legte sich auf ein von vier Stativen gehaltenes Liegegestell. Um Wärmeverluste an die Umgebung zu vermeiden, isolierte er sich mit Kleidung und Federbett der Großmutter. Das Rotkäppchen, das bald eintraf, identifizierte den Wolf infolge zu oberflächlicher Analysemethoden als Großmutter. Es begann vorsichtig, den aliquoten Teil einer mitgeführten Reagenzlösung in den vermeintlichen Großmutterhals einzupipettieren. Der Wolf, der wegen der Reaktionshemmung in seinem Magen dringend einen Katalysator benötigte, glaubte diesen unter den Reagenzien zu erkennen und füllte sie alle in sich hinein, einschließlich Rotkäppchen und der ganzen Flasche Barbitursäurederivat, das der Großmutter eigentlich als Schlafmittel hätte dienen sollen. Zur Erklärung dieses experimentellen Fehlers sei bemerkt, daß er mit sauberem präparativen Arbeiten nicht vertraut war. Die danach zu erwartende Wirkung trat schnell ein. Der aufsichtsfuehrende Chemiker, der vom Institut ueber das Entlaufen des Versuchstiers informiert worden war, fand den Wolf in diesem Zustand vor. Durch starkes Stoßen in der Bauchapparatur wurde er auf eine vorschriftswidrige Beschickung aufmerksam. Er öffnete die Apparatur und konnte Großmutter und Rotkäppchen ziemlich intakt entnehmen. Sie waren kaum angeätzt. Den Wolf, dessen Außenwände durch das starke Stoßen schon Spruenge aufwiesen, zertruemmerte er vollständig und warf ihn auf den Abfallplatz. Die beiden isolierten Substanzen wurden durch die plötzliche Lichteinstrahlung in einen angeregten Zustand versetzt. Die schüssige Energie wurde in Form von Translations-, Rotations- und Oszillationsbewegungen abgegeben. Der Vorfall wurde in einer Zuschrift an die Herausgeber von Grimms Annalen der Chemie veröffentlicht.

Rotkäppchen EDV
Es war einmal ein kleines, süßes Mädchen, das immer ein Käppchen aus rotem Samt auf seinem Header trug. Aufgrund dieses Attributes erhielt es ein Assign unter dem symbolischen Namen Rotkäppchen. Eines Tages sprach ihre Mutter: „Rotkäppchen, die Gesundheit deiner Großmutter hat einen Interrupt bekommen. Wir müssen ein Pflegeprogramm entwickeln und zur Großmutter bringen, um das Problem zu lösen. Verirre dich jedoch nicht im Wald der alten Sprache, sondern gehe nur strukturierte Wege. Nutze dabei immer eine Hochsprache der vierten Generation, dann geht es der Großmutter schnell wieder gut. Und achte darauf,daß dein Pflegeprogramm transaktionsorientiert ist, damit es die Großmutter nicht noch mehr belastet. Da der Weg zur Großmutter renetrant war, traf Rotkäppchen den Wolf. Er tat sehr benutzerfreundlich, hatte im Background jedoch schon einen Abbruch programmiert. Während Rotkäppchen einen GoTo ins Blumenfeld machte, ging der Wolf im Direktzugriff zur Großmutter und vereinnahmte sie unverzüglich durch ein DELETE. Ohne zu zögern gab er sich dem Anschein kompatible zu sein und nahm die logische Sicht der Großmutter an. Dann legte er sich in ihren Speicherplatz. Kurz danach lokalisierte auch Rotkäppchen die Adresse der Großmutter und trat in den Speicherraum. Vor Installation des Pflegeprogramms machte Rotkäppchen sicherheitshalber einen VERIFY und fragte: „Hi Großmutter warum hast du so große Augen ?“ – „Weil ich zufriedene Endbenutzer gesehen habe.“ – „Ei Großmutter warum hast du so große Ohren?“ – „Damit ich die wünsche der User besser verstehen kann.“ – „Ei Großmutter warum hast du so ein entsetzlich großes Maul?“ – „Damit ich dich besser CANCELN kann!!!!!!!!!!!!!!!!“ Sprach’s und nahm das arme Ding als Input. Nach einen Logoff begab sich der Wolf zur Ruhe, schlief ein und fing an zu schnarchen. Als der Jäger auf seinem Loop durch den Wald am Haus der Großmutter vorbeikam, sah er durch die Windows den Wolf im Bett liegen. „Finde ich dich hier du alter Sünder“, sprach er, „ich habe dich lange gesucht !“ Als Kenner der Szene analysierte er sofort, daß nach den Regeln des Booleschen Algebra die Großmutter nur im Bauch des Wolfes weilen konnte. Er nahm sein Messer und teilte den Bauch des Wolfes in mehrere Sektoren und machte, welch Freude, die Großmutter und das Rotkäppchen wieder zu selbstständigen Modulen. Als Input für den leeren Bauch des Wolfes nahmen sie viele Kilobyte Steine und beendeten die Operation mit einem Close. Als der Wolf schließlich erwachte, verursachte ihm sein dermaßen aufgeblähter Hauptspeicher solche Schmerzen das er an einer Storage Violation jämmerlich zugrunde ging. Seinen letzer Atemzug beendete er noch mit einem Core Dump. Da waren alle vergnügt! Da aktivierte die Großmutter! Rotkäppchen aber dachte: „Du willst nie wieder einen GoTo machen, sondern nur noch strukturierte Wege gehen wie dir’s die Mutter gesagt hat!“ Und wenn sie nicht einem System Absturz zum Opfer geworden sind, duchlaufen sie noch heute die Schaltkreise..

Rotkäppchen auf Mathematisch
Es war einmal ein Mädchen, dem wurde eineindeutig eine rote Kappe zugeordnet, wodurch es als Rotkäppchen definiert wurde. „Kind,“ argumentierte die Mutter, „werde kreativ, mathematisiere die kürzeste Verbindung des Weges zur Großmutter, die mit einem echten Bruch im Bereich ihrer Gesundheit im Bett liegt. Analysiere aber nicht die Blumen am Wege, sondern formalisiere Deinen Weg in systematischer Ordnung.“ Rotkäppchen vereinigte einen Kuchen, eine Wurst und eine Flasche Wein zu einer Menge, hinterfragte noch einmal den Weg und ging los. Im Walde schnitt sein Weg den eines Wolfes. Er diskutierte mit ihr über die Relevanz eines Blumenstraußes und motivierte es, einen geordneten, höchstens abzählbaren Strauß zu verknüpfen. Inzwischen machte sich der Wolf die Großmutter zu einer Teilmenge von sich und brachte sein Aussehen mit dem der Großmutter auf einen gemeinsamen Nenner. Als Rotkäppchen dann ankam, fragte es: „Großmutter,warum hast Du so große Augen?“ „Ich habe gerade mein Bafög erhalten!“ „Großmutter, warum hast Du so große Ohren?“ „Ich habe versucht, Prüfungsfragen durch die Tür zu erlauschen!“ „Großmutter, warum hast Du so ein großes Maul?“ „Ich habe gerade versucht, das Mensaessen zu schlucken!“ Darauf machte der Wolf sich zur konvexen Hülle von Rotkäppchen. Ein Jäger kam, sah eine leere Menge von Großmüttern im Haus und problematisierte die Frage, bis sie ihm transparent wurde. Dann nahm er sein Messer und machte aus dem Wolf eine Schnittmenge. Die im Wolf integrierten Personen wurden schleunigst von ihm subtrahiert. Zum Wolf wurde eine mächtige Menge von Steinen addiert. Er fiel in einen zylinderförmigen cartesischen Brunnen, bis seine Restmenge nicht mehr lebte. Infolge dieses Ereignisses vergößerte sich die Freude aller Anwesenden auf das vierfache. Und wenn sie nicht mit Null multipliziert wurden, dann leben sie noch heute.

Rotkäppchen beim Bund
Es war einmal eine kleine Söldnerin, die aufgrund ihrer roten Tarnkappe den Codenamen Rotkäppchen erhielt. Eines Tages sprach ihre Vorgesetzte: „Rotkäppchen, die Gesundheit unserer Hauptfrau ist ernsthaft gefährdet. Kämpfen Sie sich mit diesem Rucksack voll Proviant und Medizin durch den Wald und übermitteln Sie ihn der Hauptfrau ins Lazarett „Humpelnder Bär“ . Bleiben Sie jedoch stets in Deckung und folgen Sie exakt dem Plan ihres Marschbefehls. Achten Sie dabei auch immer auf den Erhalt Ihres Transportgutes. Auf dem Weg zur Hauptfrau verlor Rotkäppchen jedoch etwas Reisig, welcher zur Tarnung an ihrer Kappe befestigt worden war. Rasch schlug sie sich in die Büsche, um neues Tarnmaterial zu finden. Dort begegenete sie dem Wolf, einem feindlichen Söldner, der sich als Sanitäter getarnt hatte. Er bot sich an, den Verpflegungssack des Rotkäppchens auf direktem Weg zur Hauptfrau zu transportieren. Da Rotkäppchen noch ungenügend getarnt war, übergab sie ahnungslos ihre Ration an den Wolf, der sich sofort auf den Weg machte. Im Lazarett angekommen, überfiel er die Hauptfrau aus dem Hinterhalt, verschlang sie und ihren Sanitätssoldaten und legte sich anschliessend aufs Bett. Kurz danach traf auch Rotkäppchen am Bestimmungsort ein und ging in die Krankenabteilung zur vermeintlichen Hauptfrau. Sie fragte ihre Parole: „Hauptfrau warum haben Sie so große Augen ?“ – „Damit den Feind besser sehen kann.“ „Hauptfrau warum haben Sie so große Ohren?“ – „Damit ich den Feind besser hören kann.“ „Hauptfrau warum haben Sie so einen grossen Mund?“ – „Damit ich besser Befehle brüllen kann.“ Sprach’s und vertilgte die kleine Söldnerin in einem Zuge. Dann legte sich der Wolf zur Ruhe. Als ein Spähtrupp am Lazarett vorbeikam, bemerkte er die Abwesenheit des fehlenden Sänitäters und brachte sich in Stellung. Da laut Lageplan die Hauptfrau hier verweilen sollte, nam der Truppführer sofort die Täuschung des Wolfes wahr, denn er kannte das Aussehen der Hauptfrau sehr gut. Ein Soldat des Trupps stiess sein Messer in den Bauch des Wolfes und teile ihn damit in zwei Hälften. Sofort sprangen Rotkäppchen, die Hauptfrau und der Sanitätssoldat aus selbigen raus und gratulierten den tapferen Soldaten. Anschließend schossen sie dem Wolf mit einem Panzer eine Kugel in den Bauch, so daß sich das Tier in einer hohen Flugkurve von dieser Stelle und seinem Leben verabschiedete. So feierten alle auf dem Exerzierplatz, und wenn sie nicht befördert worden sind, so kämpfen sie noch heute…

Rotkäppchen von einem Programmierer erzählt
Es existierte 01h mal ein kleines Mädchen, das defaultmässig ein AddOn mit Farbcode 12 auf dem Kopf trug. Aus diesem Grund war es in allen Systemen unter dem Alias „Red Cap“, bzw. der ID „RC“, bekannt. RC’s $HOME war das Haus seiner ParentIDs und so erhielt es eines Tages den command, eine shell voller erfrischendem Equipment zum $HOME seiner ParentParentID zu moven. Also crunchte es Bandsalat, Mäuse, einen Apple, jede Menge Sauce Code, SoftICE und anderen Junk Food in die shell und wollte disconnecten. Seine ParentID übergab noch ein Warning: „Arbeite mit Fehlerkorrektur, meine child-ID, das routing führt Dich passthrough durch eine tree collection, die voller danger ist ! CRASHE also die shell zu Deiner ParentParentID und disab’le den error, rechts oder links vom routing abzukommen! Und nimm bitte noch einen BackBone für den FIDO mit, ja?“. RC bestätigte mit Errorlevel 0 und disconnectete. Als es jedoch gerade passthrough durch die trees wollte, tauchte ein feindlicher carrier mit der ID „WOLF“ so überraschend auf, daß RC einen connect nicht mehr verhindern konnte. WOLF hatte RC sofort an seinem *’C‘ erkannt und war ganz darauf programmiert, RC’s CRC-Summen zu hacken, um seine Fehlerkorrektur zu disablen und es auf eine abgelegene Bitmap zu locken. Doch RC befand sich zum Glück im Protected Mode und setzte aErrorlevel 100: „Access denied, Wolf“, repliete es, „ich muß meiner ParentParentID diese Shell erquickenden Equipments crashen und habe keine subrouting privileges!“. Danach beendete es das negotiating mit ALT-H und setzte sein routing fort. WOLF hatte inzwischen einen enormen Mangel an Input und so besann er sich eines Trojans. Er benutzte einen nicht-postzugelassenen Carrier und war somit wesentlich früher beim $HOME von RC’s ParentParentID als RC. Sofort machte er sich daran, einen account zu erhacken. Die ParentParentID hatte eine door in ihrem $HOME installiert, die jedoch durch ein Passwort geschützt war. „Enter your ID and Password, please !“ vernahm er von drinnen. „RC, Erquickendes Equipment“ rief WOLF mit gepatchter Stimme. Die ParentParentID fühlte sich wie in GURU’S HEAVEN, dass ihre ChildChildID einmal wieder mit ihr connectete und vergaß dabei völlig jede Vorsicht vor „Trojan Wolfes“. Sobald WOLF jedoch access hatte, disablete er die ParentParentID und machte sie sofort zu seinem Input. Dann kopierte er ihre Oberfläche und ging auf Stand By. Einige Einheiten später kam auch RC an und loggte sich ein. Das $HOME der ParentParentID schien unverändert, jedoch kam ihm der owner irgendwie FAKE vor. „ParentParentID, warum hast Du so eine lange Leitung ?“ fragte es. „Damit ich besser in der Badewanne chatten kann!“ sagte WOLF. „ParentParentID, warum hast Du so große Festplatten?“. „Damit ich besser saugen kann!“ „ParentParentID, warum hast Du so große Tasten?“ „Damit ich Dich besser DELETEN kann!“. Und mit diesen Worten jumpte WOLF auf RC und machte es zu seinem Input. Danach fühlte er sich buggy wie nach einem 10-Stunden-Chat und switchte alsbald zum sleep mode. Wenig später kam ein befreundeter Virenjäger aus der Nahzone vorbei und fand das $HOME der ParentParentID DOWN. Da ihr System sonst recht stabil lief, beschloß er, das $HOME vorsichtshalber einmal abzuscannen. Schon beim ersten Ansehen des directorys von $HOME fand er WOLF mit der kopierten Oberfläche der ParentParentID im Sleep Mode und den IDs als Input. „FATAL ERROR, SYSTEM HALTED!“ dachte der Jäger. „Und das einen Tag, bevor sie mir Hero’s Quest XII kopieren wollte :-(„. Doch in diesem Moment hörte er voices aus dem High-Ram des WOLF:
„12h?“ – „Ja!“
„14h?“ – „Ja!“
„16h?“ – „Ja!“
„17h?“ – „Ja!“
„1Bh, 1Eh?“
„Limit überschritten!“
„Aha !“, dachte der Virenjäger, „sie spielen virtuelles Skat ! Das BIOS von WOLF scheint ja recht buggy zu sein. Dann kann ich sie vielleicht noch undeleten!“. Er schlich sich zu WOLF und machte vorsichtig einen cut knapp über dem Bootsektor. „Ohne 03h, play 04h, Cache 05h, Schneider 06h, V*bis 07h, announced 08h, geloosed 10h, again 20h, Contra 40h, Supra 80h, Du spreadest!“ vernahm er aus dem HOLE im WOLF. „Connect!“ begrüßte er die beiden, „wie sind Eure settings ?“. „Thanx für das Bonus-Life!“ repliete die ParentParentID und RC appendete: „Das war echt knapp, denn ich glaub‘, wir hatten echt keine Lifes mehr auf dem Level, ey!“. Damit der Patch an WOLF möglichst hidden blieb, editierte der Jäger ihn noch etwas, installierte den STONED-Virus, welcher perfekt das Gewicht von Steinen simuliert und closete ihn dann wieder. Als WOLF kurz darauf nach „active“ switchte, dauerte das bootstrapping fast doppelt so lange wie gewöhnlich. „Boah, bin ich stoned“, brummte WOLF, als er endlich gebootet hatte, „diese IDs machen mich echt buggy !“. „Ich muß dringend meine performance tunen!“ dache er bei sich und quittete, um etwas frische Bytes zu schnappen. Kaum ausgeloggt, bemerkte er ein „WARNING: critical water level!“ und wollte sich aus einem Brunnen etwas Wasser leechen. Das war jedoch genau die condition, auf die der Stoned Virus nur gewartet hatte. Er schlug erbarmungslos zu, indem er eine riesige Stone-Simulation hochfuhr. Mit über 2000 cps wurde WOLF in den Brunnen downgeloadet. Die ParentParentID, RC und der Virenjäger feierten jedoch einen großen Multiline-Chat und wenn sie nicht deletet sind, so phreaken sie noch heute.


2 Kommentare so far
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Suuuuuuuuuuuuper.

Kommentar von thewritingfranz

Gibt es das auch kürzer? Ich hab kein Bock das zu lesen, mag ja gut sein. Denke ich auch…

Kommentar von NICI




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